Mit dem Welpen das erste Mal auf Reisen – woran ist alles zu denken?

Hat man einen Welpen und möchte man auch einen Urlaub planen, sollte der junge Hund natürlich mit berücksichtigt werden. Schließlich kann man den Welpen nicht gleich schon wieder irgendwo anders lassen, da es viel zu viel Stress für ihn bedeuten würde. Ist es nicht möglich, den Urlaub „welpengerecht“ zu verbringen, sollte man den Einzug des Tiers auf nach einen Urlaub verschieben. Kommt der Hund beispielsweise vom seriösen Züchter, kann man häufig mit ihm vereinbaren, dass der Welpe solange bei ihm, also in der bisher gewohnten Umgebung, bleibt.

Für den Urlaub wichtig zu wissen!

Möchte man mit dem jungen Hund ins Ausland reisen, sollte man wissen, dass das erst ab einem Alter von 12 Wochen möglich ist. Die Tollwutimpfung ist in der 12. Woche fällig und ein Hund darf ohne gültige Impfung nicht über die Grenze.

Mit einem Welpen verreisen

Kann man den Urlaub noch planen, empfiehlt es sich eine Reiseziel zu wählen, das keine lange Anreise benötigt. Einfacher wird die Fahrt mit dem Auto sein, da man dann auch spontan Pausen machen und den direkten Kontakt mit dem Tier halten kann. Als Quartier empfiehlt sich ein hundefreundliches Ferienhaus oder eine entsprechende Ferienwohnung mit eingezäunten Garten und am besten ohne Treppen oder mit gesicherten Treppen. Eigentlich muss man auf die gleichen Dinge achten, als wenn man mit einem Kleinkind verreist. Hilfreich ist es, wenn der Welpe wenigstens ansatzweise stubenrein ist.

Im Idealfall hat der Welpe das Autofahren schon kennengelernt und positiv verknüpft. Überlegt man sogar noch, ein neues Auto anzuschaffen und wird aus dem Welpen mal ein größerer Hund, ist sicherlich ein Kombi das ideale Fahrzeug.

Was gehört in das Gepäck?

Auf alle Fälle sollte man passendes Futter für Welpen dabei haben. Im Bestfall ist es schon das gewohnte, hochwertige Futter. Auch Leckrechen und vor allem etwas zum Kauen (Welpen haben da ein großes Bedürfnis) sollten passend im Gepäck sein. Eine Futterumstellung im Urlaub sollte vermieden werden. Des Weiteren gehört ein Hundebett und eine Decke, sowie ein Futter- und Wassernapf und Spielzeug mit dazu. Auch sollte man einige Handtücher oder Unterlagen mit dabei haben. Man muss damit rechnen, dass der Welpe doch noch im Haus oder in der Wohnung mal Pipi macht oder ein Häufchen hinterlässt. Wichtig ist auch der Heimtierpass und eine Hundeapotheke (kann mit Hilfe des Tierarztes zusammengestellt werden) kann man ebenfalls mitnehmen. Für Spaziergänge benötigt man ein gut sitzendes Geschirr (ist einem Halsband vorzuziehen) und eine passende Leine. Man muss dabei berücksichtigen, dass ein Welpe noch keine langen Strecken laufen kann. Auch hier kann man den Vergleich zu Kleinkindern ziehen. Eventuell kann man einen Hundebuggy, Bollerwagen oder eine Tragetasche für Laufpausen mitnehmen. Ein Packliste für den Urlaub kann helfen, nichts Wichtiges zu vergessen.

Am Reiseziel

Wenn man angekommen ist, sollte sich der Kleine erst einmal lösen und ein paar Schritte im Freien laufen und dann das Urlaubsquartier kennenlernen. In den kommenden Tagen kann dann ein Ausflugsziel z.B. ein Besuch im Freizeitpark, ein Strandbesuch oder ein Abenteuerspaziergang im Wald sein. Auch kann man mal einen hübschen, nicht zu überlaufenden Ort besuchen. Der Welpe darf wohldosiert ruhig unterschiedliche Situationen und Gegebenheiten kennenlernen. Wichtig ist nur, dass er auch immer wieder zur Ruhe kommen kann. Man muss bedenken, dass Welpen ca. 18-20 Stunden am Tag schlafen. Umso älter der junge Hund ist, umso mehr kann man die Aktivitäten und Ruhezeiten etwas anpassen.